|
Drei ungewöhnliche Musiker in einer ungewöhnlichen Besetzung.
So plötzlich ein Wettbewerbsergebnis kommen kann, so war der Weg
dorthin ein langer. Alle drei Musiker haben das Fagottspielen jung
begonnen. Ihre ersten Fagottlehrer an den Musikschulen, Gilbert Hirtz
und Hans Varch, haben sie für die Musik als Lebensweg begeistern
können, sodass sie am Landeskonservatorium Feldkirch/Vorarlberg bei
Prof. Allen Smith zu studieren begannen.
Alle drei spielen in Bezug auf Klang, Intonation und Balance sehr
homogen, eine Tatsache, die zum Teil auf die gemeinsame Schule und
gleiche Instrumentenmarke zurückzuführen ist. Diese wohltönende
Klangmischung gelingt aber eigentlich nur, weil das Ensemble jeden Ton
des anderen kennt und voraushört. Bei einer Programmlänge von über
einer Stunde heißt das viel Proben.
Aber wie pflegt man bei soviel Proben die Frische?
Erstens: es wird nicht dressiert! Das Resultat wäre für das Trio sowie für das Publikum langweilig.
Nach dem Credo "Form mit Inhalt nie verwechseln" erfindet, empfindet,
zelebriert TriOmph das immerwerdende Innenleben ihrer Literatur.
Im Klartext: in den Probem geht es manchmal zu wie in einem
Kindergarten oder Irrenhaus! Die drei reden, lachen, streiten,
schmeicheln, witzeln durch ein zwei Meter langes Holzrohr namens Fagott
- improvisierend, probierend und einander provozierend bis an die
Grenzen. Oder darüber!
Bei aller Homogenität haben wir es mit drei Individualisten zu tun, die
im Trio ihre musikalische Weltanschauung zur Geltung bringen.
|